In einem kurzen Interview sprechen wir mit Tom Leistner, Gründer und Sprecher der Ortsgruppe Erfurt der politischen NGO „Aufbruch Ost“ darüber, warum es im Osten einen gesellschaftlichen Aufbruch braucht und sie den Rechten und Konservativen nicht die Deutungshoheit über die Geschichte ab 1989 überlassen wollen. Er erzählt, welche Perspektiven beim Erinnern an die ostdeutsche Geschichte fehlen und regt an, deren Bezug zur heutigen politischen Lage aufzumachen. Dafür führt Aufbruch Ost Zeitzeug:innengespräche und organisert Podiumsdiskussionen. Gegründet hat sich Aufbruch Ost 2018 zum Lichtfest in Leipzig, um eine kritische Auseinandersetzung mit der Wiedervereinigung und die Aufarbeitung der Transformationsgeschichte zu fordern.